Aluminium und Kunststoffverarbeitung
Terrarienbau / Sonderanfertigungen

Firma Alfred Langer · Voltastr. 32 · 50129 Bergheim
Tel.: 02271 / 996566 · Fax: 02271 / 992057
E-Mail: Langer@aluterra.de


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Der Teichbau mit glasfaserverstärkten Kunststoffen

Ich baue seit 15 Jahren Teiche aus Glasfaserverstärkten Kunststoffen. Der Vorteil gegenüber herkömlichen Materialien ist die nahezu Unzerstörbarkeit des ausgehärteten Materials. Sie müssen schon eine Flex oder einen Hammer benutzen, um das Materialgefüge zu zerstören. Wurzeldruck oder das versehentliche "auf den Rand treten" bleibt hier ohne Konsequenzen. Das Harz lässt sich entsprechend einfärben und absolut genau verarbeiten, dass Resultat sind natürliche Uferzonen ohne schwarze Folienränder, die zumeist auch noch hässliche Falten werfen.
Da Glasfaserverstärkte Kunststoffe nach dem Aushärten sehr fest und stabil sind, können Teiche, Bachläufe usw. auch dort gebaut werden, wo es mit Folie nicht möglich ist. Das Material wird passgenau verarbeit, so dass auch kleine Ecken ausgenutzt werden können, wo sonst vor lauter Folienfalten nichts mehr zu sehen wäre.
Ein späteres Umbauen oder Erweitern des Teiches ist kein Problem, da auch nach Jahren noch fest und Wasserdicht, nach entsprechender Vorbehandlung des alten Glasfasermaterials, weitergeklebt werden kann.
Undichte Durchbrüche für Überlaufrohre oder Filteranlagen gehören der Vergangenheit an.

Gerne erstelle ich Ihnen ein individuelles Angebot.



Auf den folgenden Bildern sehen Sie meine Vorgehensweise beim Teichbau.
Sie finden meine ausführliche Anleitung als PDF hier.

Nach dem groben Ausheben der Teichanlage per Hand oder wenn möglich mit einem Minibagger, wird erst der Rand exakt nivelliert und mit Beton ausgeformt.
Dann wird die Struktur und Tiefe des Teiches genau ausgearbeitet und ...
... mit einer dünnen Betonschicht fixiert.
Die besondere Formgebung, seichte Uferzonen und ein steil abfallendes, tiefes Mittelteil, ist mit Folie nicht zu realisieren.
Bei diesem Projekt wurde ein Filterteich in der gleichen Weise angelegt ...
... und später über einen kleinen Bachlauf mit drei Staustufen an den Wasserkreislauf angeschlossen.
  1. Dieses Becken wurde direkt an den Terrassenrand angeformt und ergiesst sich in den Hauptteich.
  2. Der Hauptteich bietet großzügige Flachwasserzonen zur Bepflanzung und einen frostsicheren Tiefwasserbereich.
  3. Über die Staustufen ...
  4. ... 3, 4 und 5 ...
  5. ... fliesst das Wasser vom Hauptteich in den Filterteich.
  6. Aus dem Filterteich wird das Wasser mit Hilfe einer Pumpe in das erste Becken zurückgefördert.
  7. Befestigte Sitzfläche.
  8. In diesem Graben wurde später die Wasserrückführung vom Filterteich (6) zum Sprudelstein in Becken 1 verlegt.
Auf dem ausgehärteten Beton werden die Glasfasermatten mit Polyesterharz getränkt und ausgerollt.
Die vorgegebene Form wird passgenau mit Glasfaser belegt.
Nach dem Aushärten des Harzes wird der Teich eingerichtet. Hier wurden Böschungsmatten eingeklebt und der Sprudelstein eingebracht.
Ansicht vom Filterteich auf die Sitzfläche.
Hier sieht man die Staustufen.
Die Teichanlage nach Einbringen von Kies, der ersten Bepflanzung und befüllen mit 13.000 L Wasser.
Vier Wochen später.
Diese Teichanlage wurde zur ganzjährigen Haltung einheimischer Wasserschildkröten konzipiert und berücksichtigt einige Besonderheiten wie Böschungsmatten als Kletterhilfen, große Flachwasserzonen zur schnellen Aufheizung im Frühjahr usw.
Die Ausformung des Bachlaufes (3,4,5) als Staustufen verhindert das Trockenfallen bei ausgeschalteter Pumpe.